Die Pandemie hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben
Die Länder mit den größten Risiken
Großbritannien, U.S.A und Frankreich unter den 10 Ländern mit höchstem Risiko
Deutschland ist nicht außer Gefahr
Italien, Spanien und Kolumbien stehen auf der Liste
Warum sind die Immobilienpreise gestiegen?
In Immobilien investieren
Der Pandemie-Effekt
Wirtschaftliche Erholung
Bankfazilitäten
Stagnation oder Zusammenbruch?
Erfahrung aus der letzten Krise
Soziale Probleme
Leere Wohnungen
Die Wohnung als Recht
Ein mögliches Platzen
Die Geschichte wiederholt sich
Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Die Pandemie hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben

Laut Bloomberg handelt es sich bei dieser Entwicklung um ein globales Phänomen. Die Immobilienpreise sind gestiegen und es besteht die Gefahr einer künstlichen Inflation und einer daraus resultierenden Blase, die eine Krise wie die nach der Pleite von Lehman Brothers und der späteren Rezession verursachen könnte. In welchen Ländern aber haben nun die Immobilienpreise ihren Höhepunkt erreicht? Und warum sind die Preise während der Pandemie gestiegen?

Bilder: Samuel Regan / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Die Länder mit den größten Risiken

Nach einer Bloomberg-Studie sind Neuseeland, Kanada und Schweden die Länder, in denen die deutlichste Erhöhung der Immobilienpreise zu beobachten ist - ein Zeichen für eine Immobilienblase. Auf dem Bild sind Wohnungen in Montréal zu sehen.

Bilder: Boyan Lepoev / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Großbritannien, U.S.A und Frankreich unter den 10 Ländern mit höchstem Risiko

Bloomberg zählt insbesondere Großbritannien, die U.S.A und Frankreich, zu den 10 meist gefährdeten Industrieländern. Es besteht bei diesen Ländern demnach ein besonders hohes Risiko einer Immobilienblase mit heftigen Folgen.

Bilder: Eva Dang / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Deutschland ist nicht außer Gefahr

Deutschland steht nicht an der Spitze der Bloomberg-Liste (tatsächlich auf Platz 19 einer 23-Länder-Wertung), die Studie stellt aber fest, dass die Immobilienpreise gerade anfangen zu steigen und warnt vor potentiell gravierenden Folgen.

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Italien, Spanien und Kolumbien stehen auf der Liste

Die Liste erwähnt ebenso Länder wie Italien, Spanien oder Kolumbien. Sie besetzen zwar nicht die ersten Plätze, sind aber ebenfalls von einem gefährlichen und besorgniserregenden Anstieg der Immobilienpreise betroffen. Auf dem Bild ist Bogota zu sehen.

Bilder: Faber Leonardo / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Warum sind die Immobilienpreise gestiegen?

Es gibt mehrere Gründe für eine Erhöhung der Immobilienpreise. Zuerst einmal existiert seit langem eine spekulative Tendenz auf dem Immobilienmarkt: der Wohnungskauf wird zu einer Investitionsmöglichkeit für Marktbeteiligte und ist nicht mehr nur ein einfacher Haushaltserwerb für Privatpersonen.

Bilder: Benno Klandt / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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In Immobilien investieren

Immobilien werden als Investitionsmöglichkeit betrachtet, indem sie an Touristen oder andere Menschen vermietet werden. Darüber hinaus wird häufig auf einen Wertzuwachs aufgrund des Preisschubs gehofft, um beim Weiterverkauf Profit rausschlagen zu können.

Bilder: Avi Waxman / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Der Pandemie-Effekt

Außerdem gibt es einen Pandemie-Effekt. Die Menschen haben gespart und wünschen sich, etwas mit ihrem Geld anzufangen. Was die Privatpersonen betrifft, haben Lockdown und „Homeoffice“ viele Menschen dazu bewegt, sich einen neuen Wohnsitz zu suchen (vielleicht größer, stadtferner und mit Garten…).

Bilder: Bench Accounting / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Wirtschaftliche Erholung

Das Ende der Pandemie (mit Konjonkturprogrammen durch die Regierungen) führt zu einer wirtschaftlichen Erholung, die sich offensichtlich auch auf den Immobilienmarkt auswirkt. Es herrscht eine Kauflust für Immobiliengüter und Verkäufer erhöhen ihre Preise der Nachfrage entsprechend.

Bilder: Chris Liverani / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Bankfazilitäten

Und dann kommen die Banken, die, um ihre Geschäfte voranzutreiben, Immobilienkredite ausnutzen, um neue Kunden anzuziehen.

Bilder: Jonathan Cooper / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Stagnation oder Zusammenbruch?

Und was geschieht, wenn die Preise unverhältnismäßig steigen und Wohnungen nicht mehr bezahlbar werden? Dann würden die Preise entweder langsam stagnieren (die meisten Analysten rechnen mit dieser Möglichkeit), oder es würde der Weltwirtschaft eine weitere Krise bevorstehen.

Bilder: Micah Williams  / Unsplash

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Erfahrung aus der letzten Krise

Analysten, die nicht mit dem Zusammenbruch rechnen, vermuten, dass Banken und Investoren seit der letzten Krise dazugelernt haben. Die Banken schützen vor übertriebenen Risiken und die Erwerber sind zahlungsfähiger als vor der letzten Rezession.

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Soziale Probleme

Es gibt dennoch auch eine zweite Seite der Medaille. Der Preisschub auf dem Immobilienmarkt hat seinen Preis: soziale Probleme. Die Opfer sind vor allem Jugendliche und einkommensschwache Berufstätige, deren Unzufriedenheit zu Protesten und gesellschaftlicher Instabilität führen kann.

Bilder: Cody Pulliam / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Leere Wohnungen

Ein weiteres, und zwar städtisches Problem sind die leerstehenden Wohnungen. Die Investoren, die Immobilien kaufen, haben kein Interesse zu vermieten bzw. zu verkaufen, bevor die Immobilien ein relevantes Preisniveau erreichen. In diesem Fall kommt es vor, dass Wohnungen in der Stadt leer werden und es auch bleiben.

Bilder: Brock Wegner / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Die Wohnung als Recht

Natürlich entwickelt sich in vielen Orten ein sozialer Protest mit der Forderung, die Wohnungen als allgemeines Recht außerhalb jeglicher Spekulation zu definieren. In manchen Orten sind die Preise zu hoch angestiegen, als dass die Wohnungen vermietet werden könnten, aber solche eingreifenden Maßnahmen werden von den liberalen Ökonomen stark kritisiert.

Bilder: Toa Heftiba / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Ein mögliches Platzen

Wie dem auch sei, die Bloomberg-Studie legt die Möglichkeit nahe, dass diese weltweite Immobilienblase durchaus platzen könnte. Die Folgen wären schädlich für die gesamte Weltwirtschaft.

Bilder: Hello I M Nik / Unsplash

Weltweite Warnung vor einer neuen Immobilienblase
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Die Geschichte wiederholt sich

Es kann sein, dass die Geschichte sich wiederholt, und dass eine globale Krise wie die im Jahre 2008 auftritt. Hoffen wir, dass die Optimisten recht behalten und es nicht dazu kommt.

 

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