Was oder wer ist Wirecard?
Einer der größten Skandale Deutschlands
Markus Braun, der Steve Jobs der Alpen
Braun in Untersuchungshaft
Brauns rechte Hand: Jan Marsalek
Schuld am Versagen des Vorgänger-Unternehmens Wire-Card?
Marsalek auf der Flucht
Versteckt vom russischen Geheimdienst
EY-Prüfung: Der Beginn eines Skandals
Der Beginn vom Ende
Agressiv gegenüber Journalisten
Wirecard selbst sieht sich als Opfer
Corona kann sie nicht bremsen
Erstes Dax-Unternehmen, das Konkurs angemeldet hat
Ist der Aufsichtsrat schuld?
Vorstandsmitglied Anastasia Lauterbach
Nächste Gerichtsverfahren
Was passiert mit den Klagen der Anleger?
Dinero
Überraschende neue Fakten zum Wirecard-Skandal!
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Was oder wer ist Wirecard?

Wirecard war ein Zahlungsanbieter mit Sitz in Aschheim bei München. Das Unternehmen wurde von einem Dienstleister der Glücksspielindustrie zu einem wichtigen Dax-Konzern, der sich auch international einen Namen gemacht hat.

Dinero
Überraschende neue Fakten zum Wirecard-Skandal!
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Einer der größten Skandale Deutschlands

Der Skandal kam, als plötzlich Belege für den Nachweis von 1,9 Milliarden Euro fehlten. Seit dem ist sehr viel passiert. Vor allem dreht sich der Skandal um 2 Hauptpersonen, Markus Braun und Jan Marsalek. Einer steht jetzt vor Gericht, der andere wird immer noch gesucht.

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Markus Braun, der Steve Jobs der Alpen

Er war der CEO des Unternehmens Wirecard. Viele seiner ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen beschreiben den Österreicher als einen sehr hart arbeitenden Menschen, als furchteinflößend, aber auch als ständiges Rätsel. Keiner weiß, was in ihm vorgeht und er selbst spricht auch selten über sich.

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Braun in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft München beschuldigt Braun des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs, der Marktmanipulation und der Untreue, sollte sich im Verlauf der weiteren Ermittlungen nicht Gegenteiliges erweisen. Es gibt momentan bereits mehr als 1000 Klagen gegen Wirecard, nur im Großraum München.

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Brauns rechte Hand: Jan Marsalek

Jan Marsalek war der Asienmarkt-Beauftragte. Er arbeitete bei Wirecard, seitdem er 19 war. Er wurde IT-Abteilungsleiter, später wurde er zum vertrauten von Markus Braun und der zweitmächtigste im Unternehmen. Von ehemaligen Kollegen wird er als rastlos, mysteriös und als Luxus-Liebhaber beschrieben. Manche meinen sogar, er hätte Beziehungen zum Geheimdienst.

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Schuld am Versagen des Vorgänger-Unternehmens Wire-Card?

Bevor die Firma zu Wirecard wurde, gab es einen Vorgänger Wire-Card. Jan Marsalek war damals ein Leiter der IT-Abteilung und aus Berichten kann entnommen werden, dass er ein wichtiges Projekt vermasselte, was später zu großen Verlusten führte. Diese Situation hätte laut Quellen der Süddeutschen Zeitung, für den Pocadst'Wirecard 1, 9 Milliarden-Lügen', auch zur Schließung von Wire-Card und der Eröffnung der Wirecard führen können.

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Marsalek auf der Flucht

Nach der Bekanntgabe der Probleme um die fehlenden Belege für 1,9 Milliarden bei Wirecard, machte er sich auf die Flucht nach Belarus, dabei halfen ihm seine ehemalige Sekretärin und sein Kollege Braun. Wo er danach hin ist und wo er momentan ist, bleibt ein Rätsel. Während Braun kurze Zeit später, nach der Verkündung des Haftbefehls gegen beide, in Untersuchungshaft kam, blieb Marsalek die ganze Zeit verschwunden.

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Versteckt vom russischen Geheimdienst

Quellen der Bildzeitung zufolge soll sich Marsalek im Januar 2022 in einem abgeschotteten Gelände des russischen Geheimdienstes auf russischem Boden aufgehalten haben. Jetzt wo die Gerichtstermine vor der Tür stehen, wird er nicht nur von den deutschen Behörden, sondern auch von der Interpol gesucht, bleibt aber weiterhin verschwunden.

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EY-Prüfung: Der Beginn eines Skandals

Die für Wirecard zuständige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, kurz für Ernst & Young, führte seit mehr als 10 Jahren die Bücher von Wirecard. Für das Jahr 2019 fehlten dann aber plötzlich Belege für 1,9 Milliarden Euro, ein Viertel des Umsatzes eines ganzen Jahres. Diese Belege waren also im Jahr 2020 laut EY nicht auffindbar und auch nicht nachweisbar. Aktuell werden gegen EY Vorwürfe erhoben, da diese angeblich ihre Arbeit vernachlässigt und damit das 'Verschwinden' der Gelder erst möglich gemacht hat.

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Der Beginn vom Ende

Die Leitung von Wirecard sagte daraufhin, dass das Geld auf philippinischen Treuhandkonten lege, aber EY kontaktierte die Banken und die Belege sind angeblich gefälscht und nicht ausreichend. Kurz darauf begannen die genaueren Untersuchungen und ein langes hin und her per E-Mail, um die Belege doch noch zu erhalten. Im Nachhinein schien das wie ein Ablenkungsmanöver von Marsalek, der währenddessen floh.

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Agressiv gegenüber Journalisten

Seit dem ersten Verdacht, dass bei Wirecard etwas nicht in Ordnung ist, haben sich Journalisten vieler wichtiger Zeitungen, um Interviews und genaue Hintergrund-Informationen bemüht, um besonders den kleineren Anlegern, die sehr betroffen sind, Klarheit zu verschaffen. Aber von Anfang an wurden die Journalisten ablehnend und aggressiv behandelt. Das war für viele ein erstes Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft.

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Wirecard selbst sieht sich als Opfer

Wirecard selbst sieht sich als Opfer und hat Anzeige gegen unbekannt gestellt. Die Führung des Konzerns sagte zu Beginn, sie ginge davon aus, womöglich um eben jene verschwundenen 1,9 Milliarden Euro betrogen worden zu sein. Sie selbst kündigten an, Untersuchungen einzuleiten, um dem Problem auf die Spur zu kommen.

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Corona kann sie nicht bremsen

Das Unternehmen verkündete bei Beginn der Pandemie noch, dass sie ja online arbeiten und daher von der Corona-Krise nur profitieren. Damit wollten sie die Anleger beruhigen und vermitteln, dass sie weiterhin große Gewinne machen würden.

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Erstes Dax-Unternehmen, das Konkurs angemeldet hat

Wirecard war das erste Unternehmen, das in Konkurs ging, während es im deutschen Dax 30, dem wichtigsten Börsenindex der deutschen Börse, notiert war. Die Aktien des Unternehmens, das sich eine Woche nach der Aufdeckung des Betrugs, in einem wahren Debakel befanden, stürzten in der Folgezeit um 71,28 % auf 3,533 Euro pro Aktie ab.

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Ist der Aufsichtsrat schuld?

Der Rat mit 5 Mitgliedern hatte die Aufgabe den Vorstand zu kontrollieren, genauer gesagt Jan Marsalek und den CEO Markus Braun. Viele von ihnen äußern sich bis heute nicht zum Skandal und werden von den Anlegern mit Vorwürfen konfrontiert. Sie hätten angeblich als sie von dem Vorfall erfahren haben, verschiedene Verfahren eingeleitet und den Vorstand sofort zur Rede gestellt.

Fotoquelle: Pixabay von Pexels.com

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Vorstandsmitglied Anastasia Lauterbach

Das einzige Mitglied des damaligen Vorschusses, das sich geäußert hat, ist Anastasia Lauterbach, die gegenüber des Spiegels sagte: „Fest steht für mich: Ich würde nicht noch einmal in einen Aufsichtsrat gehen, in dem die Mehrheit der Mitglieder schon zehn Jahre oder länger dabei sind. Das gefährdet die Unabhängigkeit“, führte Lauterbach weiter aus.

Fotoquelle: Twitteraccount von Anastasia Lauterbach @DrALauterbach

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Nächste Gerichtsverfahren

Es steht jetzt ein erster Gerichtstermin fest: der 5. Mai. Es handelt sich hierbei um einen Verkündungstermin. Die Zeitung Beck-aktuell, zitierte den zuständigen Insolvenzverwalter und fasste die Schwere der Klage so zusammen: "Insolvenzverwalter Michael Jaffé will die Wirecard-Jahresabschlüsse für 2017 und 2018 mitsamt den dazugehörigen Hauptversammlungsbeschlüssen für nichtig erklären lassen. Jaffè beziffert in seiner Klage die Überbewertung der Wirecard-Bilanz im Jahr 2017 auf 743,6 Millionen und 2018 auf 972,6 Millionen Euro."

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Was passiert mit den Klagen der Anleger?

Seitdem der Betrug ans Licht kam, gibt es in München mehr als 1000 Anleger-Klagen. Laut Beck-Aktuell, würden nach Einschätzung der Anlegeranwältin Daniela Bergdolt, bei Gewinn des Insolvenzverwalters auch die Erfolgsaussichten der vielen Aktionärsklagen gegen die Prüfungsgesellschaft EY steigen.

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