Können Sie sich an die Zeit erinnern, als Blockbuster noch den Markt des Film-Verleihs beherrschte?
20 Jahre sind vergangen
Blockbuster beging einen fatalen Fehler
Blockbuster war der berühmteste Videoverleihdienst
9.000 Filialen weltweit
Der Blockbuster-Vorsitzende hatte keine Lust auf neue Projekte
Reed Hastings
Ein unverzichtbares Angebot, das abgelehnt wurde
Netflix Wert lag damals nur bei 50 Millionen Dollar
Eine tödliche Geschäftsentscheidung
Die legendären roten Briefumschläge
Selbst der neu eingeführte „Total Access“ von Blockbuster reichte nicht mehr aus
Zu klein, zu spät
Netflix wuchs weiter
Anpassung heißt Überleben
Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Können Sie sich an die Zeit erinnern, als Blockbuster noch den Markt des Film-Verleihs beherrschte?

Nun gut, das war, bevor Netflix die Art, wie wir Filme, Fernsehsendung und Dokus schauen, veränderte. Mittlerweile ist Netflix ein Streaming-Riese mit mehr als 200 Millionen Abonnenten weltweit. Nun ist die Streaming Plattform, was Blockbuster vor ungefähr 25 oder 30 Jahren war.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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20 Jahre sind vergangen

Dank Netflix steht den heutigen Zuschauern allein durch einen Mausklick ein vollständiges Video-Angebot zur Verfügung. Die Inhalte können jederzeit und überall angeschaut werden. Und die Kirsche auf der Torte: keine Sorgen mehr darum, dass man VHS oder DVDs pünktlich zurückgeben muss!

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Blockbuster beging einen fatalen Fehler

Die Zeit, in der der Videoverleihdienst Blockbuster die Medienindustrie dominiert hat, kam einem anfangs des 21. Jahrhunderts ewig vor. Und aus genau diesem Grund beging Blockbuster mit Netflix den schwersten Fehler in seiner Geschichte. Wegen diesem Fehler ging Blockbuster Pleite und verschwand für immer von der Bildfläche.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Blockbuster war der berühmteste Videoverleihdienst

Blockbuster war die berühmteste Kette von Videoverleihläden weltweit. Sein blaues und gelbes Logo war früher ikonisch.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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9.000 Filialen weltweit

2004 erreichte Blockbuster mit mehr als 9.000 Filialen und 60.000 Angestellten weltweit den Gipfel seiner Popularität. Die Marke Blockbuster war fast so prestigehaft wie Nike oder Coca-Cola. Auf diesem Bild ist zu sehen, dass Blockbuster im November 2004 allein in den Vereinigten Staaten 5.716 Läden besaß.

(Bild: Youtube/V1 Analytics)

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Der Blockbuster-Vorsitzende hatte keine Lust auf neue Projekte

Interessanterweise hatte sich Blockbuster bereits zu diesem Zeitpunkt sein eigenes Grab geschaufelt. 2000 hatte ein kleines Start-Up Blockbuster ein zukunftsweisendes Projekt vorgeschlagen. Reed Hastings, der Gründer eines kleinen Unternehmens, traf damals John Antioco (auf dem Bild zu sehen), den Blockbuster-Vorsitzenden, um ihm ein Angebot zu machen.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Reed Hastings

Der junge Unternehmer Reed Hastings schlug dem riesigen Unternehmen vor, sein Produktangebot zu erweitern. Das umfasste vieles, unter anderem das Angebot unbeschränkter Verleihe gegen eine monatliche Gebühr sowie die Möglichkeit, Videos online auszuleihen.

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Ein unverzichtbares Angebot, das abgelehnt wurde

Reed Hastings bot John Antioco, mit seinem Start-Up zusammenzuarbeiten, um Blockbusters überholtes Geschäftsmodell zu modernisieren. Als Antwort lachte der Blockbuster-Vorsitzende dem jungen Unternehmer ins Gesicht, lehnte sein Angebot ab und schmiss ihn aus seinem Büro aus.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Netflix Wert lag damals nur bei 50 Millionen Dollar

Als John Antioco den Erwerb von Netflix ablehnte, wurde der Wert des Unternehmens lediglich auf 50 Millionen Dollar geschätzt. Seitdem sind die Schätzungen bis Mitte Juni 2021 auf 240 Millionen Dollar angestiegen.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Eine tödliche Geschäftsentscheidung

Mehr als zwei Jahrzehnte später ist leicht zu erkennen, wie sich Netflix bzw. Blockbuster entwickelt haben: Netflix hat einen luxuriösen Hauptsitz am Sunset Boulevard in Hollywood, während von Blockbuster nichts als eine vage Erinnerung geblieben ist.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Die legendären roten Briefumschläge

Bevor Streaming in diesem Maße online möglich war, führte die Streaming-Plattform ein Verleihsystem übers Internet ein. Es basierte auf dem Versand von DVDs per Post. Diese Disks wurden damals in den berühmten roten Netflix-Umschlägen versendet.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Selbst der neu eingeführte „Total Access“ von Blockbuster reichte nicht mehr aus

Obwohl Blockbuster noch ein paar glanzvolle Jahre erlebte, wurde das Unternehmen durch die Entwicklung der Streamingdienste verdrängt. 2006 übernahm die Firma die Idee eines unbeschränkten Medien-Zugangs für eine monatliche Gebühr. Es war aber leider schon zu spät.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Zu klein, zu spät

Als Blockbuster versuchte, sein Geschäftsmodell zu verändern, war es schon zu spät. So musste das Unternehmen 2010 Insolvenz anmelden und seine vertrauten Video-Läden waren von nun an Vergangenheit.

 

(Bild: By Rept0n1x)

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Netflix wuchs weiter

Gleichzeitig erlebte Netflix eine rasante Entwicklung und hatte, als Blockbuster Pleite ging, bereits 15 Millionen Abonnenten.

Eine schreckliche Geschäftsentscheidung: Blockbuster lehnte es ab, Netflix zu kaufen
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Anpassung heißt Überleben

Netflix zeigte Blockbuster, dass sich die Zeiten ändern, und bewies, dass Anpassung eine Voraussetzung für Erfolg ist. Leider lernte Blockbuster seine Lektion ein wenig zu spät und muss nun zutiefst bedauern, dass es Netflix für ein „Schnäppchen“ von 50 Millionen Dollar nicht aufkaufte.

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