French Open 2022 in Bildern: Siegerlisten, Enthüllungen und Enttäuschungen des Turniers

Ein vierzehnter Titel für Nadal bei den French Open 2022!
Von einem Rekord zum nächsten
Ein ungewöhnlicher Lebenslauf
Keine Heldentat für Djokovic
Medwedew scheitert im Achtelfinale
Genau wie Tsitsipas
Ein Spieler, den man im Auge behalten sollte
Félix Auger-Aliassime
Der Triumph von Iga Swiatek
Andere Stars wurden vom Platz gefegt
Die Trevisan-Offenbarung
Eine weitere französische Enttäuschung
Ein französischer Sieg im Damendoppel
Das Finale des Herrendoppels
Wie geht es weiter?
Ein vierzehnter Titel für Nadal bei den French Open 2022!

Mit 36 Jahren holte sich der spanische Superstar einen weiteren Titel auf seinem Lieblingsplatz, indem er im Finale den Norweger Casper Ruud in drei Sätzen besiegte. Rafael Nadal leidet unter dem Müller-Weis-Syndrom, das ihm Schmerzen im linken Fuß verursacht hat.

Von einem Rekord zum nächsten

Auf den Tag genau siebzehn Jahre nach seinem ersten Sieg im Jahr 2005 wurde Nadal zum ältesten Sieger in der Geschichte des Turniers. Mit 22 Grand-Slam-Siegen hat er nun zwei Längen Vorsprung auf seine beiden Herausforderer Roger Federer und Novak Djokovic.

Ein ungewöhnlicher Lebenslauf

Rafael Nadal hat bei den French Open 112 Siege in 115 Matches errungen und 14 von 14 Finals gewonnen. Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte!

Keine Heldentat für Djokovic

Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Novak Djokovic, der im Viertelfinale gegen Nadal antreten musste, konnte das Blatt nicht mehr wenden und verlor in vier Sätzen. Sein dritter Sieg bei den French Open nach 2016 und 2021 muss also noch warten.

Medwedew scheitert im Achtelfinale

Der Weltranglisten-Zweite Daniil Medwedew, der im letzten Jahr bei den US Open gewonnen hatte, wurde bereits im Achtelfinale vom Kroaten Marin Cilic besiegt, der in der vorherigen Runde Gilles Simon mit Leichtigkeit besiegt hatte.

Genau wie Tsitsipas

Als unglücklicher Finalist gegen Djokovic kam Stefanos Tsitsipas im letzten Jahr weit, aber in diesem Jahr schaffte er es nicht einmal ins Viertelfinale. Er verlor in vier Sätzen gegen das Wunderkind Holger Rune, den ersten Dänen in der Geschichte, der diese Phase des Turniers erreichte.

Ein Spieler, den man im Auge behalten sollte

Der neunzehnjährige Rune, der zum ersten Mal an den French Open teilnahm, ist die Entdeckung des Jahres in der Herrenkategorie der French Open. Er gewann in diesem Jahr die München Open und steht nun auf Platz 28 der Weltrangliste. In den kommenden Monaten und Jahren wird er von den Tennisfans genau beobachtet werden.

Félix Auger-Aliassime

Ein weiteres vielversprechendes Profil ist das des 21-jährigen Kanadiers Félix Auger-Aliassime, der im letzten Jahr das Halbfinale der US Open erreichte. Als er im Achtelfinale gegen Nadal antrat, ließ er sich von dem spanischen Titanen nicht aus der Ruhe bringen und trieb ihn in einem intensiven Spiel in fünf Sätzen an seine Grenzen.

Der Triumph von Iga Swiatek

Bei den Damen triumphierte die 21-jährige Iga Swiatek, die Nummer 1 der Welt. Die Polin ließ der Amerikanerin Cori Gauff absolut keine Chance und besiegte sie trocken in zwei Sätzen (6-1, 6-3). Für sie ein zweiter Sieg bei den French Open nach dem Sieg im Jahr 2020!

Andere Stars wurden vom Platz gefegt

Swiatek war die einzige Tennisspielerin aus den Top 5 der Welt, die in diesem Jahr in der zweiten Woche dabei war. Insbesondere die spanische Nummer 3, Paula Badosa, verlor durch Aufgabe in der dritten Runde. Die Polin konnte jedoch mit dem Druck umgehen und ihre Position bis zum Ende des Turniers halten.

Die Trevisan-Offenbarung

Die Entdeckung bei den Frauen war zweifellos Martina Trevisan. Die 28-jährige Italienerin, die zu Beginn des Turniers auf Platz 59 der Weltrangliste stand, schaffte es bis ins Halbfinale und verlor dort gegen Cori Gauff. Die Spielerin verbesserte sich in der WTA-Rangliste um mehr als 30 Plätze und ist eine der Tennisspielerinnen, die man in den nächsten Monaten im Auge behalten sollte.

Eine weitere französische Enttäuschung

Mit nur fünf Spielern (Männer und Frauen zusammen), die es in die dritte Runde schafften, und keinem einzigen, der im Achtelfinale stand, ist es eine Untertreibung zu sagen, dass der Weg der Franzosen in diesem Jahr wieder einmal enttäuschend war.

"Wir müssen für frischen Wind sorgen"

Eine schwache Leistung, die den DTN (Nationaler Technischer Direktor) und ehemaligen Tennisspieler Nicolas Escudé nach dem Turnier zu deutlichen Worten veranlasste: "Jeder muss die Dinge richtig einschätzen. Das reicht vom DTN bis zum Vereinstrainer. Wir müssen auf die eine oder andere Weise für frischen Wind sorgen. Wir müssen uns neu mobilisieren und den Besen schwingen", sagte er und wies auf die Verantwortung der Spieler hin.

Ein französischer Sieg im Damendoppel

Die Ehre des französischen Tennis wurde jedoch durch einen unerwarteten Sieg im Damendoppel gerettet: Caroline Garcia und Kristina Mladenovic besiegten das amerikanische Tandem Cori Gauff - Jessica Pegula in drei Sätzen.

Das Finale des Herrendoppels

Das Herrendoppel gewann das Duo Marcelo Arevalo aus El Salvador und Jean-Julien Rojer aus den Niederlanden, die in drei Sätzen (6-7, 7-6, 6-3) den Kroaten Ivan Dodig und den Amerikaner Austin Krajicek besiegten.

Wie geht es weiter?

In der Tenniswelt wird ein neues Kapitel aufgeschlagen, zwischen den Ungewissheiten über Nadals Werdegang (Alter, Verletzungen...) und dem Abgang einer ganzen Generation von französischen Spielern wie Jo-Wilfried Tsonga oder Gilles Simon. Nun bleibt uns nichts anderes übrig, als auf die Ausgabe 2023 der Roland-Garros zu warten, um neue Talente aufblühen und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen zu sehen.

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