Wladimir Putin und seine Macht im Weltsport
1963 in St. Petersburg
Arkadi Rotenberg, rechte Hand Putins
Sotschi 2019
Schwarzer Gürtel
Andere Sportarten
Sportliche Ausbildung öffnet Türen bei KGB
Garri Kasparow
Der Masterplan
Sportfunktionäre als Erfüllungsgehilfen
Imageaufbesserung
Ein Netzwerk an Sportverbänden
Sportfunktionäre, die den leichteren, aber unethischen Weg gehen
Olympische Winterspiele 2022 in China
Sportverbände wenden sich ab
Ein Bruch im olympischen Frieden
Putin und der Weltsport: Ist das das Ende seiner Macht?
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Wladimir Putin und seine Macht im Weltsport

Bis vor kurzem hatte Wladimir Putin, der russische Präsident, der nun in der Ukraine Krieg führt, große Macht über den Weltsport. Verschiedene Organisationen (Fifa, Das Internationale Olympische Komitee, kurz IOK, etc.) suchten Putin auf, um Geld für ihre Sportereignisse zu bekommen. Dadurch hatte das Oberhaupt Russlands viel Macht und Entscheidungskraft im internationalen Sport.

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1963 in St. Petersburg

Die sportliche Laufbahn von Wladimir Putin beginnt 1963 in St. Petersburg (das damalige Leningrad), wo er mit 11 Jahren inn Anatoli Rachlis Sambo Club das erste Mal Arkadi Rotenberg traf.

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Arkadi Rotenberg, rechte Hand Putins

Der russische Oligarch, dessen Vermögen laut Forbes auf etwa 2,5 Mrd. US-Dollar geschätzt wird, verdankt sein Reichtum die Freundschaft zu Putin. So hatte er 2014 für die Olympischen Winterspiele in Sotschi  nach einer Ausschreibung einen Staatsauftrag erhalten, obwohl er mehr Geld verlangt hatte als andere Bewerber.

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Sotschi 2019

Auf dem Bild ist Wladimir Putin, der sich gerne in die Mitte stellt, 2019 in Sotschi mit dem russischen Judo-Nationalteam und Arkadi Rotenberg (rechts).

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Schwarzer Gürtel

Im Judo erhielt er als Volljähriger den schwarzen Gürtel und wurde Leningrader Stadtmeister. Neben Judo macht er gerne Karate, Boxen und Sambo.

 

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Andere Sportarten

Abgesehen von den Kampfsportarten, interessiert sich Putin auch für Motorsport, Wandern und Skifahren.

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Sportliche Ausbildung öffnet Türen bei KGB

Als KGB Agent arbeitete Putin in der Auslandsspionage. Als er beim KGB eintreten wollte, wurde ihm gesagt, dass er ein abgeschlossenes Studium bräuchte. Eine Nahkampfausbildung war da von Vorteil.

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Garri Kasparow

Einer der bekanntesten Kritiker Putins ist der frühere Schach-Weltmeister Garri Kasparow, der behauptet, der Weltsport habe Putin "auf dem Weg der Aggression vorangetrieben".

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Der Masterplan

Der Sport sei für Putin wie ein U-Boot, als Teil eines Masterplans zur „Untergrabung der freien Welt“ und das nicht nur in Bezug auf Russlands Investitionen in die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi und die Fußball-WM 2018.

 

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Sportfunktionäre als Erfüllungsgehilfen

Kasparov kritisiert den Umgang von Sportfunktionären mit Wladimir Putin. Er sei "ermutigt" worden. Die Nähe des Sports zum Kreml sei aus Bequemlichkeit entstanden.

Auf dem Bild: IOC-Präsidenten Thomas Bach

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Imageaufbesserung

"Internationaler Sport dient Diktatoren als nützliches Instrument", sagt Kasparov in einem Interview mit der ARD. Es sei eine gute Gelegenheit, ihr Image weltweit zu verbessern.

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Ein Netzwerk an Sportverbänden

Die Sportverbände dienen Putin, um sein Netzwerk von Lobbyisten und Agenten, das größte weltweit, in der freien Welt zu erweitern.

Putin und der Weltsport: Ist das das Ende seiner Macht?
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Sportfunktionäre, die den leichteren, aber unethischen Weg gehen

Sportfunktionäre pflegen alle direkt und indirekt mit Diktatoren weltweit Verbindungen, da es einfacher sei, mit ihnen zu verhandeln, als Zuschüsse in den Parlamenten zu beantragen. "Um Geld von Putin zu bekommen, könnte ein Abendessen ausreichen.", sagt Kasparov.

Auf dem Bild: Thomas Bach, Präsident des IOK.

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Olympische Winterspiele 2022 in China

Auffällig ist, dass in den letzten Jahren immer mehr Sportveranstaltungen in autoritären Ländern stattfanden.

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Sportverbände wenden sich ab

Putins Netzwerk und Einfluss in der Sportwelt ist durch den Angriff auf die Ukraine ruiniert. Viele Sportverbände haben ihm den Rücken zugekehrt.

Putin und der Weltsport: Ist das das Ende seiner Macht?
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Ein Bruch im olympischen Frieden

So sagt jetzt auch Thomas Bach Adieu zu Wladimir Putin. Und auch Andrew Parsons, Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) rief in das Pekinger Stadion: "Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg und viel Glück. Vielen Dank. Frieden!“.

LESEN SIE HIER: In Bildern: Sound Of Peace - Das Große Friedens-Event vor dem Brandenburger Tor

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