Wenn Asche alles bedeckt: Die betrübte, graue Landschaft La Palmas

Eine graue Insel
La Palma ist trostlos
Tonnen und abermals Tonnen
Auch Strände sind betroffen
Unmöglich, alles zu reinigen
Das Gleiche im Gebirge
Die Asche täglich entfernen
Weitere Explosionen
Ein gefährlicherer Lavaguss
Die Insel wächst weiterhin
Kein Ende in Sicht
Eine graue Insel

Seit 17 Tagen spuckt der Vulkan Cumbre Vieja Lava und zerstört Leben, Träume und Häuser auf der Insel La Palma. In diesen 17 Tagen hat die über 1.000º Celsius heiße Lava so viel Asche erzeugt, dass einige Gebiete vollständig bedeckt sind.

La Palma ist trostlos

Ohne Menschen in der Nähe färbt die Asche die Insel dunkelgrau, die bis vor drei Wochen noch ein Traumreiseziel war.

Tonnen und abermals Tonnen

Unbefahrbare Autobahnen und graue Straßen bilden eine Landschaft, die eher post-apokalyptisch als real wirkt.

Auch Strände sind betroffen

Natürlich sammelt sich auch an den Stränden immer wieder Asche an, die das wenige Licht trübt, das üblich darauf reflektiert wird.

Unmöglich, alles zu reinigen

Das Bild der Promenade ist trostlos. Keine Menschen, keine Freude, kein Licht, kein Leben. Nur Asche.

Das Gleiche im Gebirge

Und in den Berggebieten gilt das Gleiche. Die Asche ist bis zu 20 Zentimeter dick, und es gibt vorerst kein Anzeichen dafür, dass sie entfernt wird.

Die Asche täglich entfernen

Viele Familien, die darauf warten, dass dieser Albtraum vorbei ist, entfernen täglich die Asche aus allen Ecken ihrer Häuser. Diese Aufgabe ist viel zeitaufwendiger, als es scheint, und die Rückstände sind hochgradig korrosiv.

Weitere Explosionen

Zwischenzeitlich befindet sich der Vulkan in einer gefährlicheren Phase. Grund dafür ist möglicherweise der Bruch des Kegels, der einen explosiveren Ausstoß verursacht hat, bei dem die aus dem Vulkan ausgetretene Lava reichlicher und flüssiger ist.

 

Ein gefährlicherer Lavaguss

Dies hat dazu geführt, dass die Lava zu einem einzigen Lavastrom verschmolzen ist. Somit hat sich die Geschwindigkeit, mit der sie ins Meer fließt, erheblich erhöht. In einigen Abschnitten ist dieser Lavastrom mehr als einen Kilometer breit: so kann man sich sein Ausmaß vorstellen.

 

Die Insel wächst weiterhin

In der Zwischenzeit fließt das Vulkanmaterial immer weiter ins Meer und vergrößert die kleine, dadurch gebildete Insel, die der Streifen genannt wird und nun eine Fläche von 33 Hektar umfasst.

 

Kein Ende in Sicht

Das Schlimmste daran ist, dass das Ende dieses Albtraums noch nicht absehbar ist. Wenigstens ist das Wetter besser geworden und die Luftqualität hat sich in den letzten Tagen verbessert. Dank dem Wind hat die Asche- und Schwefeldioxidwolke die Nachbarn nicht beeinträchtigt.

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