Tausende Flüchtlinge harren an der belarussisch-polnischen Grenze aus

Tränen an der Grenze
„Es gibt keine Möglichkeit zu entkommen“
Die verletzlichsten Opfer sind die Kinder
Spannungen fast wie im Krieg
Woher kommen diese Flüchtlinge
Wenn es kälter wird, sterben Menschen
Die NATO unterstützt Polen
Überleben im Freien
Ein nicht aufhörendes Drama
Streit zwischen Polen und Belarus?
Abschiebungen aus Polen
Eine harte Hand
Eine Mauer wie die von Trump
Die Flüchtlinge aufnehmen
Munition für die Rechtsextremen
Humanitäre Krise und Leben in Gefahr
Tränen an der Grenze

Ein Kind weint im Niemandsland, das Polen von Belarus trennt. Tausende Flüchtlinge sind dorthin gegangen, um in die Europäische Union einzureisen. Das ist jedoch unmöglich. Die polnische Regierung hat Tausende von Soldaten entsandt, um niemanden in ihrem Territorium hereinzulassen. Sie können auch nicht zurückgehen, weil sie nach Informationen zahlreicher internationaler Medien von der belarussischen Armee daran gehindert werden. Hunderte von Männern, Frauen und Kindern sind in einer Mausefalle gefangen.

„Es gibt keine Möglichkeit zu entkommen“

Einer der Migranten, die an der Grenze zwischen Polen und Belarus gefangen sind, berichtete der BBC von seiner Angst: „Es gibt keinen Weg zu entkommen. Polen lässt uns nicht rein. Jede Nacht fliegen sie mit Hubschraubern über uns. Sie lassen uns nicht schlafen. Wir sind so hungrig. Hier gibt es weder Wasser noch Nahrung. Es gibt kleine Kinder, ältere Menschen, Frauen und Familien.“

Die verletzlichsten Opfer sind die Kinder

Wieder einmal sieht man das düstere Bild von Kindern, die in eine solche Tragödie verwickelt sind. Aber was ist der Grund für diese neue Krise?

Spannungen fast wie im Krieg

Die Flüchtlinge sind die Figuren der geostrategischen Interessen in den fast kriegerischen Spannungen zwischen Polen und Belarus. Die polnischen Behörden werfen Belarus vor, große Gruppen von Flüchtlingen an die Grenzen der EU geführt zu haben. Der polnische Militäreinsatz sieht geradezu nach einer Kriegsaufforderung aus: 15.000 Soldaten sind entlang der Grenze stationiert. Und das Verteidigungsministerium hat zugesichert, dass weitere 10.000 Soldaten zur Verstärkung eingesetzt werden.

Woher kommen diese Flüchtlinge

Diese Welle von Flüchtlingen, die in die EU wollen, kommt aus Ländern wie dem Irak, Afghanistan und Syrien. Auch Lettland und Litauen hatten das gleiche Problem an ihren Grenzen und machten auch die belarussische Regierung dafür verantwortlich.

Wenn es kälter wird, sterben Menschen

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, forderte Belarus auf, Flüchtlinge nicht mehr an die Grenze zu drängen, und warnte davor, dass dieses Spiel Leben kosten kann. Der Winter steht vor der Tür und die Temperaturen sinken jeden Tag.

Die NATO unterstützt Polen

Die NATO drückt offen ihre Unterstützung für Polen aus und verschärft damit die Situation der Kriegsatmosphäre, in der Migranten als unkonventionelle Waffen eingesetzt werden, um den Gegner unter Druck zu setzen. Die Lage ist ernst.

Überleben im Freien

Euronews berichtete, dass die EU bereit ist, Belarus, unter der Regierung Alexander Lukaschenko, dessen demokratischer Charakter infrage gestellt wird, hart zu sanktionieren. Währenddessen leben die Menschen unter erbärmlichen und tragischen Bedingungen vor den Toren Europas.

Ein nicht aufhörendes Drama

Massenmigrationen sind ein nicht aufhörendes Drama für Industrieländer: momentan in Polen, aber vor nicht allzu langer Zeit wurden Haitianer an der US-Grenze verfolgt und Einwanderer, die von Marokko nach Spanien flüchteten und im Mittelmeer ertrunken sind, weil ihre Boote kaputt gingen.

Streit zwischen Polen und Belarus?

Es ist zu befürchten, dass es schließlich zu einer Konfrontation zwischen den eingesetzten polnischen und belarussischen Truppen kommen könnte. Eine neue Kriegskonfrontation in Europa? Niemand kann sich solch ein Szenario vorstellen, aber sowohl Polens als auch Belarus Aussagen über die Situation waren äußerst aggressiv. Und dazwischen die Flüchtlinge.

Abschiebungen aus Polen

Zurzeit weist Polen jeden, der illegal in polnisches Territorium einwandert, unverzüglich aus. Dutzende Flüchtlinge wurden bereits abgeschoben. Es wird geschätzt, dass sich bis zu 4.000 Migranten in dem Niemandsland zwischen Polen und Belarus aufhalten.

Eine harte Hand

Die rechtsextreme polnische Regierung greift mit harter Hand durch. Sie will zeigen, dass das der richtige Weg für Europa ist. Da gibt es keinerlei Humanität und Aufnahme, sondern nur Vertreibung und Verteidigung der Grenzen um jeden Preis.

Eine Mauer wie die von Trump

Polen will laut Euronews 350 Millionen Euro ausgeben, um eine Grenzmauer im Stile Trumps zu bauen. Die polnische Regierung will, dass die Europäische Union bei der Finanzierung hilft.

Die Flüchtlinge aufnehmen

Nur Hilfsorganisationen bieten die Möglichkeit, Flüchtlinge aufzunehmen. Das Einwanderungsproblem bleibt für alle europäischen Regierungen sehr kompliziert.

Munition für die Rechtsextremen

Die europäischen Rechtsextremen sind auf dem Vormarsch und die Bilder von Migranten an den Grenzen sind Munition für ihren Diskurs. Die extremistischen Parteien sprechen von einer „Invasion“, gegen die man sich verteidigen muss.

Humanitäre Krise und Leben in Gefahr

Aber diese angeblichen „Eindringlinge“ sind nichts anderes als Opfer einer Tragödie. Ältere Menschen, Männer und Frauen, Kinder, deren Überleben angesichts des harten Winters in Gefahr ist.

 

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