Eine Studie zeigt, dass Ihre Persönlichkeit mit dem Risiko einer Demenzerkrankung zusammenhängen kann

Bestimmte Persönlichkeitstypen haben einen Einfluss auf den kognitiven Abbau
Fast 2.000 Teilnehmer
Studie in Chicago
Die großen fünf Persönlichkeitsmerkmale (Big Five)
NEO-Fünf-Faktoren-Inventar
Varianten
Gewissenhaftigkeit
Neurotiker und Demenz
Extrovertiertheit
Hilfe suchen
Bis zu einem gewissen Punkt
Verbesserung der Gesundheit
In welche Richtung kann es gehen
Nur so viel gegen Demenz
Don't worry, be happy
Das Geheimnis eines längeren und gesünderen Lebens
Bestimmte Persönlichkeitstypen haben einen Einfluss auf den kognitiven Abbau

Eine neue Studie der American Psychological Association legt nahe, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale einen Einfluss auf den kognitiven Verfall älterer Menschen haben. Die Ergebnisse wurden im Journal of Personality and Social Psychology veröffentlicht.

Foto: Matt Bennett / Unsplash

Fast 2.000 Teilnehmer

Die Forscher unter der Leitung von Dr. Tomiko Yoneda von der University of Victoria sammelten fast zwei Jahrzehnte lang Daten von fast 2.000 Personen, um den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und dem Risiko, an Demenz zu erkranken, zu verstehen.

Foto: Alexei Maridashvili / Unsplash

Studie in Chicago

Die 1 954 Teilnehmer waren im Durchschnitt 80 Jahre alt und wurden aus Seniorenheimen, Kirchengruppen und anderen Organisationen im Großraum Chicago rekrutiert. Keiner von ihnen hatte vor Beginn der Studie eine frühere Demenzdiagnose.

Die großen fünf Persönlichkeitsmerkmale (Big Five)

Das von Yoneda geleitete Team definierte die Big Five Persönlichkeitsmerkmale als Modell. Diese sind Neurotizismus, Extrovertiertheit, Offenheit, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit.

Foto: David Matos / Unsplash

NEO-Fünf-Faktoren-Inventar

Die Teilnehmer wurden anhand des NEO-Fünf-Faktoren-Inventars bewertet, mit dem ihre Persönlichkeitsmerkmale bestimmt wurden. Außerdem wurden sie jährlich auf neurophysiologische und biologische Variablen untersucht, um das Vorhandensein und die Schwere kognitiver Beeinträchtigungen zu ermitteln.

Varianten

Berücksichtigt wurden auch Faktoren wie Geschlecht, Bildung und Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten, Schlaganfälle, Depressionen und Gefäßkrankheiten. Seltsamerweise waren die meisten Studienteilnehmer Frauen, und ein großer Teil von ihnen war weiß und gehörte der Mittel- oder Oberschicht an.

Foto: Philippe Leone / Unsplash

Gewissenhaftigkeit

Die Ergebnisse waren ziemlich eindeutig: Menschen, die ein höheres Maß an Gewissenhaftigkeit aufwiesen, d. h. vorsichtig und fleißig waren, hatten ein geringeres Risiko, einen kognitiven Rückgang zu erleiden.

Foto: Benyamin Bohlouli / Unsplash

Neurotiker und Demenz

Diejenigen, die ein höheres Maß an Neurotizismus aufwiesen, hatten ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken.

Foto: John Sekutowski / Unsplash

Extrovertiertheit

Extrovertiertheit stand in einem komplexeren Zusammenhang mit Demenz. Zunächst schien es, dass extrovertierte Menschen keinen besonderen Schutz vor kognitivem Verfall haben.

Foto: Abi Howard / Unsplash

Hilfe suchen

Sobald jedoch leichte Symptome auftraten, war die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich erholten. Dies deutet darauf hin, dass extrovertierte Personen eher bereit waren, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Foto: Vladimir Soares / Unsplash

Bis zu einem gewissen Punkt

Wenn die Demenz erst einmal voll ausgebrochen ist, sind diese Vorteile leider nicht mehr von Bedeutung.

Verbesserung der Gesundheit

Die Forscher waren nicht in der Lage zu messen, inwieweit zwei andere Persönlichkeitsmerkmale, Offenheit und Verträglichkeit, eine Rolle beim kognitiven Abbau spielen. Beide werden jedoch mit einer besseren Gesundheit in Verbindung gebracht.

Foto: CDC / Unsplash

In welche Richtung kann es gehen

Insgesamt scheint es Persönlichkeitsmerkmale zu geben, die in den frühen Stadien des kognitiven Verfalls den Ausschlag für die eine oder andere Richtung geben können.

Foto: Vlad Sargu / Unsplash

Nur so viel gegen Demenz

Dies kann jedoch nur begrenzt helfen. Sobald die Demenz einsetzt, schwindet die Persönlichkeit und die Eigenschaften spielen keine Rolle mehr, um den Tod zu vermeiden.

Foto: Steven HWG / Unsplash

Don't worry, be happy

Die wichtigste Erkenntnis aus der Studie könnte jedoch sein, dass ein stressiges Leben uns auf lange Sicht mehr schadet als wir ahnen.

Foto: Elisa Ventur / Unsplash

Das Geheimnis eines längeren und gesünderen Lebens

In der Zwischenzeit kann mehr Ruhe und Besonnenheit zu einem längeren und gesünderen Leben führen.

Foto: Denys Nevozhai / Unsplash

Más para ti