Die Pandemie ist noch nicht vorbei: Steigende Zahlen von Neuinfizierten und Beschränkungen in einigen Ländern

Die Pandemie nimmt kein Ende
Ungleiche Impfung
Russland im Auge es Orkans
Alarmierende Zahlen in Russland
Lockdown, aber es wird nicht so genannt
Covid-19 in Rumänien
Hilfe von der EU für Rumänien
Bulgarien auf dem vorletzen Platz
Baltische Krise
Spitzenreite beim Impfen in der EU
Ein Wettlauf gegen die Zeit und das Virus
Delta Plus: Covid-Variante in Großbritannien entdeckt
Ein britisches Rätsel
Die Unterschiede im Delta Plus
Eine weitere Möglichkeit
Keine Zeit unachtsam zu sein
Die Pandemie nimmt kein Ende

In vielen Ländern hat man das Gefühl, die Pandemie sei vorbei. Immerhin haben nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten rund 80 % der erwachsenen Bevölkerung in der EU mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten. In den Vereinigten Staaten liegt die Zahl bei 65 %. In weiteren Ländern scheint sich die alte Normalität wiederhergestellt zu haben. Und doch gibt es Länder, in denen die Infektionen wieder massiv zunehmen und Einschränkungen oder der Lockdown angekündigt werden. Auf dem Bild die Beerdigung eines Covid-19-Opfers in Rumänien.

Ungleiche Impfung

Das Problem ist, dass die Impfungen nicht in allen Ländern gleich schnell durchgeführt werden, was den gesamten weltweiten Kampf gegen das Virus der letzten Monate gefährdet. Eine der kritischen Gegenden ist ein Staat mit einer großen Bevölkerung.

Russland im Auge es Orkans

Russland, das erste Land, das einen Impfstoff patentieren ließ, hat die Sputnik V in Entwicklungsländern stark gefördert. Laut The New York Times haben jedoch weniger als 40 % der russischen Bevölkerung mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten. Laut Umfragen gibt es einen hohen Anteil an Russen, die sich nicht impfen lassen wollen.

Alarmierende Zahlen in Russland

Das Johns Hopkins Center berichtet, dass die Zahl der täglichen Fälle in Russland von 20.000 Ende September auf rund 35.000 in einem Monat gestiegen ist. Die Todesfälle im Zusammenhang mit COVID haben mit durchschnittlich 1.000 pro Tag Rekordhöhen erreicht.

Lockdown, aber es wird nicht so genannt

Präsident Wladimir Putin kündigte an, dass ab dem 30. Oktober nicht unbedingt notwendige Arbeitnehmer für eine „arbeitsfreie“ Zeit von sieben Tagen zu Hause bleiben müssen. Schulen, Geschäfte und Restaurants werden geschlossen. Es ist ein Lockdown, aber die russische Regierung zieht es vor, es nicht so zu nennen.

Covid-19 in Rumänien

Rumänien ist ein weiteres Land, das seit den letzten Wochen stark vom Coronavirus betroffen ist. Das Land mit 19 Millionen Einwohnern in Osteuropa hat derzeit die höchste Todesrate seit Beginn der Pandemie und die höchste Sterberate in Europa. Die 300 täglichen Todesfälle durch Covid wurden bereits überschritten.

Hilfe von der EU für Rumänien

Die Europäische Union hat vor kurzem angekündigt, Rumänien Hilfe zu leisten. Dort sind sie mittlerweile gezwungen, Patienten ins benachbarte Ungarn zu transportieren. Präsident Klaus Iohannis kündigte kürzlich strengere Beschränkungen für Ungeimpfte an, die 60 % der Bevölkerung ausmachen.

Bulgarien auf dem vorletzen Platz

Bulgarien steht vor einem ähnlichen Problem: 80 % seiner 9,2 Millionen Einwohner sind ungeimpft und das Gesundheitssystem ist durch die vielen Infektionen in einer angespannten Lage.

Baltische Krise

Die baltischen Länder Lettland und Estland haben bessere Impfraten als Rumänien und Bulgarien, liegen jedoch mit weniger als 60 % ihrer vollständig geimpften Bevölkerung und einer wachsenden Zahl von Infektionen immer noch hinter dem EU-Durchschnitt zurück.

Spitzenreite beim Impfen in der EU

Länder wie Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien stehen in der EU auf der Liste der geimpften Bevölkerung ganz oben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in diesen Ländern nicht darauf geachtet werden sollte, was in anderen europäischen Ländern passiert.

Ein Wettlauf gegen die Zeit und das Virus

Das Verhältnis zwischen der Zahl geimpfter Personen und dem Anstieg der Sterblichkeitsrate ist besonders besorgniserregend, da neue Varianten von Covid-19 mutieren und unsere Immunität umgehen können.

Delta Plus: Covid-Variante in Großbritannien entdeckt

Premierminister Boris Johnson und die britische Regierung sind mit den Auswirkungen der Delta-Variante und dem Auftreten einer neuen Mutation namens „Delta plus“ konfrontiert.

Ein britisches Rätsel

Großbritannien ist für Covid-Experten zu einem Rätsel geworden: Das Land hat mit rund 70 % seiner geimpften Einwohner eine der höchsten Infektionsraten auf dem europäischen Kontinent, siebenmal mehr als Frankreich, Spanien oder Italien.

Die Unterschiede im Delta Plus

Britische Gesundheitsbehörden sagen, es sei noch zu früh, um zu sagen, ob die neue, von Großbritannien stammende Mutation ein größeres Risiko darstellt als die Delta-Variante. Laut US-Netzwerk NBC wurde die neue Variante bereits in den USA und Israel entdeckt. Auch in Spanien wurden mehrere Fälle festgestellt.

Eine weitere Möglichkeit

Einige Medien, wie die britische Zeitung The Guardian, führen den Anstieg der Infektionen in Großbritannien darauf zurück, dass die Regierung die meisten Beschränkungen im Sommer aufgehoben hat, während die meisten westeuropäischen Länder sie in irgendeiner Form beibehielten.

Keine Zeit unachtsam zu sein

Die Wahrheit ist, dass die Pandemie immer noch da ist, auch wenn abgeschwächt. Jetzt, da Europa und der Rest der Welt im Begriff sind, das Blatt im Kampf gegen Covid zu wenden, ist Unachtsamkeit fehl am Platz.

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