Bilder, die ein Beweis für die Klimakrise sind

Verschmutzte Meere
Plastik im Meer von Bali
75 % Plastik
Auch in Europa
Panama-Stadt: Müll und Vögel
Wie viele Tonnen Müll gelangt ins Meer?
Luftverschmutzung in Indien
Zu viel Konsum, zu viel Müll
Abholzung: der Amazonas als tragisches Beispiel
Ein globales Problem
Wir verlieren den ewigen Schnee und Eis
Anstieg des Wasserspiegels
Land unter
Extreme Wetterereignisse
Schnee an ungewöhnlichen Orten
Waldbrände
Überschwemmungen
In welche Richtung gehen wir?
Verschmutzte Meere

Das Plastikproblem in den Ozeanen hat tragische Ausmaße. Für die Länder, die hauptsächlich vom Tourismus leben, stellt das eine große Bedrohung dar. Würde jemand gerne in so einem verschmutzen Meer baden? Dieses Bild ist in Thailand aufgenommen worden, aber auf der ganzen Welt findet sich so ein Anblick wieder.

 

Plastik im Meer von Bali

Die paradiesischen Strände auf Bali werden während des Monsuns zu einer Müllhalde. Der ganze Müll, den die Massen an Touristen ins Meer schmeißen, wird bei Sturm und starkem Wellengang wieder an die Strände angespült. Bis zu 80 Tonnen werden täglich während der Monsunzeit eingesammelt. Auf dem Bild ist der Strand von Jimbaran zu sehen.

 

75 % Plastik

Die Berechnungen der indonesischen Behörden sind eindeutig: 75 % des Mülls, der an den Stränden angeschwemmt wird, ist Plastik. Das Plastik ist ein absoluter tödlicher Klimafeind.

 

Auch in Europa

Offensichtlich handelt es sich um ein weltweites Problem. Das Bild zeigt einen Strand in Italien in der Nähe von Neapel.

 

Panama-Stadt: Müll und Vögel

Der Müll, der an die Küsten vom Meer angeschwemmt wird, ist das beste Beispiel dafür, wie wir die Ökosysteme im Meer zerstören. Das Sterben der Meeresfauna wegen des Plastikmülls ist bereits wissenschaftlich erwiesen. Mikroplastik steckt in den Fischen, die Menschen und Vögel essen. Aus diesem Grund führen wir auf die eine oder andere Weise Mikroplastik in unseren Organismus ein.

 

Wie viele Tonnen Müll gelangt ins Meer?

2018 hieß es in einem Titel der New York Times: „Im Pazifischen Ozean liegen 87.000 Tonnen Müll... Tendenz steigend!“. Diese Zahl war das Resultat einer wissenschaftlichen Studie. Und es sieht nicht so aus, als ob der Mensch es geschafft hätte, die Abfallmenge, die hauptsächlich aus Plastik besteht, in den letzten Jahren zu reduzieren.

 

Luftverschmutzung in Indien

Dieses Foto von Lahore in Indien, zeigt sehr gut, was Umweltverschmutzung in einer Stadt alles anrichten kann. Laut einer Studie von Environmental Research sterben rund acht Millionen Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung durch die Nutzung fossiler Brennstoffe.

 

Zu viel Konsum, zu viel Müll

Kaufen und wegwerfen: dieses Modell ist nicht nachhaltig. Die Ansammlung von Müll ist in armen und reichen Ländern ein Problem. Auf dem Bild sieht man eine Mülldeponie in Bangladesch, deren Stadtgebiete täglich 25.000 Tonnen Abfall produzieren. Die Erde schafft es nicht den gesamten Müll, der sich tagtäglich ansammelt, aufzunehmen.

Abholzung: der Amazonas als tragisches Beispiel

Schätzungsweise 17 % des Amazona-Regenwaldes sind bereits abgeholzt und die brasilianische Regierung unter der Regierung von Jair Bolsononaro hat diesen Prozess nicht nur gefördert, sondern auch Maßnahmen eingeleitet, die den Schutz der Lunge des Planeten lockern.

Ein globales Problem

Aber das passiert nicht nur im Amazonas, sondern ist ein globales Problem: Seit 1990 wurden auf der ganzen Welt laut FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsbehörde der Vereinten Nationen) 81 Millionen Hektar Wald abgeholzt. Wälder sind die Lungen, mit denen unser Planet mit Sauerstoff versorgt wird.

Wir verlieren den ewigen Schnee und Eis

Der Planet erwärmt sich und der Schnee und das Eis verschwinden in Gegenden, in denen sie früher ein ewiger Horizont waren. Die NASA hat mit ihren Satelliten entdeckt, dass in den Sommermonaten fast die Hälfte der Oberfläche Grönlands aufgetaut ist, was vor Jahren undenkbar war.

 

Anstieg des Wasserspiegels

Der Anstieg des Wasserspiegels ist eine Tatsache, die in einigen Ländern der Welt bereits verheerende Auswirkungen hat. Das Bild zeigt die Einwohner von Kiribati, einer Insel im Pazifischen Ozean, die Jahr für Jahr aufgrund des steigenden Meeresspiegels auf dem Festland an Oberfläche verliert.

Land unter

Wenn das so weitergeht, könnte Kiribati (s. Bild) wie andere Inseln auch im Wasser versinken.

(Bild: Government of Kiribati, CC BY 3.0, Wikimedia)

Extreme Wetterereignisse

Der Klimawandel ist mit immer häufiger werdenden Extremwetterereignissen verbunden: 2021 hatten wir eine bisher unbekannte Hitzewelle in British Columbia, Kanada. Laut Lokalpresse gab es aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen mehr als 500 Tote.

Schnee an ungewöhnlichen Orten

Andererseits schneite es im Januar 2021 in Madrid. Der Sturm Filomena wütete in Südeuropa und verursachte Schneefälle von nie dagewesenem Ausmaß. Die Hauptstadt Spaniens war eine Woche lang praktisch lahmgelegt.

Waldbrände

Auch Großbrände werden zum Teil auf den Klimawandel zurückgeführt: weniger Wälder, mehr Dürren, höhere Temperaturen. Und die grenzenlose Ausdehnung von Städten, die die einstige Natur verschlingt. Kalifornien oder Griechenland (s. Bild), um nur zwei Beispiele zu benennen, haben 2021 aufgrund der Brände dramatische Situationen erlebt.

Überschwemmungen

Das Gleiche gilt bei Überschwemmungen. Die hat es auch schon früher gegeben, aber nach wissenschaftlicher Meinung führen Veränderungen des Klimas zu einer größeren Anzahl davon. Der Eingriff in die Ökosysteme, in die natürlichen Flussläufe, usw. verschlimmern diese. 2021 hatten wir in Deutschland (s. Bild) und Belgien den Beweis dafür. Durch sehr starke Regenfälle wurden ganze Gemeinden zerstört.

In welche Richtung gehen wir?

Die Erde zeigt auf Bildern wie diesem die schwere Klimakrise, in der wir stecken. Die Staaten sind sich der Problematik bewusst und stimmen Maßnahmen zu, die jedoch für die Lage, in der wir uns befinden, noch nicht ausreichen. Laut Wissenschaftlern des Weltklimarats wird bis 2030 das Klima der Erde unumkehrbar geschädigt worden sein.

 

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