Atemberaubende Bilder des Vulkanausbruchs in Spanien

Das Erwachen der Cumbre Vieja
Kanarische Inseln auf Alarmstufe rot
Lava, Asche und Rauch
Zerstörte Häuser
Die Bewohner haben alles verloren
Mehr als 25.000 Erdbeben in 10 Tagen
Evakuierungsmaßnahmen
Ein erschreckendes Ereignis gefilmt
Acht Schlote
Feuerpfade
Lavaströme
Häuser als Hintergrund des geschmolzenen Gesteins
Die letzte Eruption ereignete sich vor 50 Jahren
Es wird keine Erdbeben mehr geben (oder zumindest wird das erwartet)
 Vorsicht: gefährliche Gase
 Schwefeldioxyd
Wann kommt der Albtraum zu Ende?
„Tage, Wochen...“
Eingeschränkter Luftverkehr
 Annullierte Flüge
Regierungschef auf der Hut
Lava fließt ins Meer
Sorge bis in Brasilien
Das Erwachen der Cumbre Vieja

Bisher wurden Dutzende von Häusern wegen der Lava des Vulkans Cumbre Vieja auf der spanischen Insel La Palma zerstört.

Kanarische Inseln auf Alarmstufe rot

Die örtlichen Behörden überwachen die Lage auf der Insel, die zu den Kanarischen Inseln vor der Küste der Westsahara gehört.

Lava, Asche und Rauch

Der Vulkan Cumbre Vieja brach am Sonntag, dem 19. September, um 15.01 Uhr aus. Nach Tagen erhöhter seismischer Aktivität spuckte er Lava, Asche und eine riesige Rauchsäule aus.

(Bild: Getty)

Zerstörte Häuser

Der Bürgermeister von El Paso, der Stadt am Vulkan, sagte gegenüber Radio Canarias, dass die von der Lava des Vulkans überfluteten Häuser „vollständig verschwinden“.

 

Die Bewohner haben alles verloren

Im Katastrophengebiet um El Paso mussten Bewohner und Touristen evakuiert werden und den Großteil ihres Hab und Guts zurücklassen. Ein Ausbruch dieses Ausmaßes war nicht vorhergesehen worden, so dass viele Menschen im letzten Augenblick aus ihren Häusern fliehen mussten.

Mehr als 25.000 Erdbeben in 10 Tagen

Vor dem Vulkanausbruch waren auf der Insel Tausende von Erdbeben spürbar gewesen. Die Erschütterungen hatten am 11. September begonnen.

Evakuierungsmaßnahmen

Sobald der Vulkan am Sonntag um 15:01 Uhr stark ausbrach, begannen die militärische Notfalleinheit, die Militärpolizei, die Nationalpolizei und der Zivilschutz mit der Evakuierung von Tausenden von Menschen im Gebiet.

Ein erschreckendes Ereignis gefilmt

Die Bilder des Vulkanausbruchs sind erschreckend und einschüchternd. Ein leichtes Erdbeben ging einer Explosion voraus, die von einigen Medien live aufgenommen wurde. Innerhalb weniger Sekunden begann der Vulkan Lava zu spucken und eine Wolke aus dichtem, unendlichem Rauch zu erzeugen.

Acht Schlote

Noch beunruhigender ist, dass der Vulkanausbruch acht Schlote geöffnet hat. Die Cumbre Vieja erstreckt sich über einen Bergrücken im Süden der Insel La Palma. Die Explosion erfolgte zwischen Montaña Rajada und Cabeza de Vaca, im höchsten Teil der Stadt El Paso.

Feuerpfade

Das Vulkanologische Institut der Kanarischen Inseln analysierte die Austrittsstellen der Lava, um zu versuchen, den Weg der Lava umzuleiten und die Schäden zu minimieren.

 

Lavaströme

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Angel Víctor Torres, hat erklärt, die Höhe des Magmas betrage sechs bis sieben Meter.

Häuser als Hintergrund des geschmolzenen Gesteins

Die Breite der „Lavaströme“ beträgt 40 bis 50 Meter. Sie kommen einer zunehmenden Zahl von Häusern bedrohlich nahe.

Die letzte Eruption ereignete sich vor 50 Jahren

Die Cumbre Vieja brach im 20. Jahrhundert zweimal aus: das erste Mal 1949 und noch einmal 1971.

Bild: 112 Canarias

Es wird keine Erdbeben mehr geben (oder zumindest wird das erwartet)

Nach Angaben des National Geographic Institute deutet seit dem Ausbruch alles darauf hin, dass es keine Erdbeben mehr geben wird. Nur bleiben Nachbeben von Erdbeben, und von abnehmender Stärke.

Vorsicht: gefährliche Gase

Natürlich sind die Anweisungen an die Einheimischen eindeutig: Nähern Sie sich nicht dem Ausbruchsgebiet. Das Einatmen der von der Eruption ausgestoßenen Gase ist äußerst gefährlich.

Schwefeldioxyd

Schätzungsweise werden täglich zwischen 6.000 und 9.000 Tonnen Schwefeldioxid in die Atmosphäre abgegeben.

Wann kommt der Albtraum zu Ende?

Die Frage, die sich nun jeder stellt, lautet: Wie lange wird die Eruption andauern? Die Antwort der Experten ist nicht besonders beruhigend.

Bild: Civil Guard of Spain

„Tage, Wochen...“

„Wir befinden uns in der ersten Phase des Vulkanausbruchs“, sagte der Geologieprofessor José Mangas von der Universität Las Palmas dem Sender TVE. „Es könnte Tage oder gar Wochen dauern... Das ist erst der Anfang.“

Eingeschränkter Luftverkehr

Nach Aussage von Mario Otero, Flughafendirektor der Kanarischen Inseln beim spanischen Flughafenverband AENA, wird der Luftverkehr derzeit überwacht und eingeschränkt.

Annullierte Flüge

Die Aschewolke bewegt sich auf den Süden der Insel zu. Einige Flüge der Luftfahrtgesellschaft Binter auf die Insel Gomera, die ebenfalls zum Archipel gehört, wurden bereits annulliert.

Regierungschef auf der Hut

Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez ist vor Ort, um die Entwicklungen genau zu verfolgen. Er sicherte die Unterstützung der Regierung zu, um alle Verluste zu ersetzen: „Wir verfügen über alle Mittel, alle Truppen. Die Bürger von La Palma können beruhigt sein.“

Bild: Spanish Air Force

Lava fließt ins Meer

Die Inselbewohner, Experten, Journalisten und die Öffentlichkeit fokussieren nun intensiv auf die Lavaströme, die voraussichtlich gegen 20:00 Uhr Ortszeit (GMT+2) die Inselküste erreichen und mit dem Meerwasser zusammenstoßen werden.

Sorge bis in Brasilien

Vor einigen Tagen warnten Experten, dass die seismischen Bewegungen auf den Kanarischen Inseln so intensiv sind, dass sie an einigen Stellen an der mehr als 4.000 km entfernten brasilianischen Küste Tsunamis auslösen könnten. Die Auswirkungen des Ausbruchs der Cumbre Vieja könnten also weit über die Kanarischen Inseln hinausreichen.

Bild: Pedro Sánchez

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